Eine Person genießt einen frischen grünen Smoothie neben einer Schale mit gesunden Zutaten in einem hellen Wohnraum, um den Lebensstil während des Dry January zu veranschaulichen.
Eine Frau in beiger Yoga-Kleidung steht auf einem Bein in der "Baum"-Pose, mit gefalteten Händen vor ihrer Brust und geschlossenen Augen

Dry January -
Neues Jahr, neues Ich

Mit dem Beginn eines neuen Jahres setzen sich viele Menschen besondere Ziele, beispielsweise die Challenge "Dry January". Die Herausforderung besteht darin, den gesamten Januar über keinen Alkohol zu trinken. Das kommt nach den Feierlichkeiten von Weihnachten und Silvester, in denen oft viel Alkohol konsumiert wird, gerade recht.

Die Idee des "Dry January" stammt aus Großbritannien. Dort ist übermäßiger Alkoholkonsum eine der Haupttodesursachen für Menschen im Alter von 15 bis 49 Jahren. Um dem entgegenzuwirken, startete eine britische Wohltätigkeitsorganisation 2014 den ersten Aufruf, einen Monat lang bewusst auf Alkohol zu verzichten. Das Konzept kam so gut an, dass der Dry January bereits 2015 von der britischen Regierung als offizielle Gesundheitskampagne des Inselstaats ausgerufen wurde und sich seitdem zum Selbstläufer entwickelt hat. 

Auch in Deutschland nehmen immer mehr Menschen den Impuls für bewussten und alkoholfreien Genuss wahr. Die Zahl der Personen, die im Januar auf Alkohol verzichten, steigt über alle Altersgruppen hinweg jährlich. Die Entwicklung zeichnet sich auf auf Social Media ab: Die Anzahl der Beiträge mit #dryjanuary nimmt jährlich zu. Unter dem Hashtag finden sich weltweit Menschen zusammen, die sich online gegenseitig motivieren, Erfahrungen und viele Rezepte für alkoholfreie Drinks austauschen.

Mitmachen lohnt sich:  Der Verzicht auf Alkohol hat viele gesundheitliche Vorteile. Er verbessert die Fähigkeit des Körpers, Mineralstoffe aufzunehmen, stärkt das Immunsystem, verbessert den Schlaf und die Konzentrationsfähigkeit. Außerdem kann es dazu beitragen, dass man Gewicht verliert, da Alkohol viele Kalorien enthält. Die Erfolge sind meist bereits nach wenigen Wochen spürbar. 

Erfrischungsgetränk mit Zitrone und Minze in Flaschen auf Eis

Tipps zum Durchhalten:

  1. Gemeinsam mit dem oder der Partner:in, Freund:innen oder Kolleg:innen macht der Dry January mehr Spaß und man kann sich gegenseitig motivieren.
  2. Den Vorsatz aufschreiben und täglich laut vorsagen: Einmal auf Papier festgehalten und ausgesprochen wird das Vorhaben verbindlicher.
  3. Sich trotzdem etwas gönnen: Alkoholfrei bedeutet nicht direkt Verzicht auf Genuss. Für Cocktails, Wein, Sekt und Co. gibt es auch leckere alkoholfreie Varianten

 

Auf Dry January folgt
Dry July und Sober October

Es gibt auch andere Monats-Challenges, bei denen auf Alkohol verzichtet wird.

Lächelnde Frau mit lockigen Haaren hält ein Glas grünen Smoothie in der Küche

Weitere Challenges

DRY JULY

Der "Dry July" kommt ursprünglich aus Australien und Neuseeland. Dort wurde die Challenge gestartet, um Krebspatienten zu unterstützen. Die Teilnehmer verzichten im Juli auf Alkohol und sammeln Spenden für Krebspatienten und deren Familien.

Zwei Gläser mit Eistee und frischer Minze auf einem marmorierten Tisch

Weitere Challenges

SOBER OCTOBER

Der "Sober October" stammt ebenfalls aus Australien. Er wurde von der Organisation "Life Education" ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für die Gefahren von Alkoholkonsum bei Jugendlichen zu schärfen. In Großbritannien wurde diese Challenge von einer Krebsorganisation übernommen und dient dort ebenfalls dem Sammeln von Spenden.

Die Challenges kommen nicht nur der eigenen Gesundheit zugute, sondern unterstützen auch wohltätige Zwecke. Der Verzicht auf Alkohol kann also in vielerlei Hinsicht vorteilhaft sein. Allen, die während der Challenges nicht nur auf Wasser oder Soft Drinks ausweichen wollen, empfehlen wir unsere Mocktail-Rezepte. Dort haben wir viele leckere alkoholfreie Alternativen zusammengetragen. Challenge accepted?